Emotionen verstehen und regulieren
Kurz: Emotionen sind Reaktionen auf Ereignisse, die Körper, Denken und Verhalten verändern. Sie geben Hinweise auf Bedürfnisse. Emotionsregulation bedeutet, bewusst mit Gefühlen umzugehen, nicht sie zu unterdrücken.
Genauer: Zu den Grundemotionen zählen Freude, Trauer, Angst, Wut, Ekel und Überraschung. Gefühle sind weder gut noch schlecht, aber ihr Ausdruck kann hilfreich oder schädlich sein.
Im Detail
- Benennen: Gefühle in Worte fassen („Ich bin enttäuscht“) beruhigt oft schon.
- Körperwahrnehmung: Herzklopfen, Anspannung oder Wärme erkennen.
- Atmung: Langsames, tiefes Ausatmen beruhigt das Nervensystem (stress-abbauen-und-entspannen).
- Neubewertung: Die Situation aus anderer Perspektive betrachten.
- Ausdruck: Mit vertrauten Menschen reden, schreiben, Bewegung.
- Abstand: Bei Wut erst durchatmen, dann reagieren.
- Hilfe holen: Wenn Gefühle dauerhaft überwältigen, Beratung oder Therapie nutzen; in Krisen Telefonseelsorge 0800 111 0 111.