Wüsten und Wüstenbildung
Kurz: Wüsten sind Gebiete mit sehr wenig Niederschlag (unter etwa 250 mm im Jahr). Nicht alle sind heiß: Auch die Antarktis und Arktis gelten als Kältewüsten. Etwa ein Drittel der Landfläche ist trocken.
Genauer: Wüsten entstehen vor allem in Zonen absinkender Luft (Wendekreise), im Regenschatten von Gebirgen oder fern vom Meer.
Im Detail
- Sahara: Die größte heiße Wüste mit etwa 9 Millionen km², fast so groß wie die USA.
- Sandwüste ist die Ausnahme: Nur etwa ein Fünftel der Wüsten besteht aus Sanddünen, der Rest aus Fels und Geröll.
- Temperaturen: Tagsüber extrem heiß, nachts kalt, weil klare Luft Wärme schnell abstrahlt.
- Leben: Kakteen, Kamele und Fennek sind an Trockenheit angepasst.
- Oasen: Wasser aus Quellen oder Grundwasser ermöglicht Siedlung und Landwirtschaft.
- Desertifikation: Übernutzung, Abholzung und Klimawandel lassen Land versteppen (klimazonen-der-erde, klimawandel-grundlagen).