EMZETT.
Login

Steppen und Grasländer der gemäßigten Zone

Kurz: Steppen sind weite, baumarme Graslandschaften in Gebieten mit heißen Sommern, kalten Wintern und eher wenig Niederschlag. Anders als Savannen liegen sie nicht in den Tropen, sondern in der gemäßigten Zone.

Genauer: Für dichten Wald ist es dort meist zu trocken, für eine Wüste zu feucht. Gräser mit tiefen Wurzeln, Weidetiere und gelegentliche Brände halten die offene Landschaft offen.

Im Detail

  • Eurasische Steppe: Ein breiter Gürtel aus Grasland zieht sich von Osteuropa über Zentralasien bis in die Mongolei.
  • Prärie: In Nordamerika erstrecken sich die Prärien in der Mitte des Kontinents östlich der Rocky Mountains.
  • Pampa und Veld: In Südamerika heißt das Grasland Pampa, im südlichen Afrika Veld.
  • Kontinentales Klima: Fern vom Meer schwanken die Temperaturen zwischen Sommer und Winter stark.
  • Fruchtbare Böden: Abgestorbene Gräser bilden über lange Zeit dunkle, humusreiche Böden wie die Schwarzerde, die zu den fruchtbarsten Böden der Welt zählt.
  • Kornkammern: Viele Steppen und Prärien wurden deshalb zu wichtigen Anbaugebieten für Weizen, Mais und andere Getreide.
  • Tiere: Typisch sind große Weidetiere wie Bisons in Nordamerika oder Saiga-Antilopen in Zentralasien sowie viele Nagetiere und Greifvögel.
  • Nomadische Viehzucht: In Teilen Zentralasiens, etwa in der Mongolei, ziehen Hirten bis heute mit ihren Herden über die Weiden.
  • Gefährdung: Umpflügen, Überweidung und Trockenheit können den Boden austrocknen und verwehen lassen, wie bei den Staubstürmen in den USA in den 1930er-Jahren (savannen-der-erde, klimazonen-der-erde, wuesten-und-wuestenbildung).