Savannen der Erde
Kurz: Savannen sind Grasländer mit vereinzelten Bäumen in Übergangsklimazonen zwischen Regenwald und Wüste. Sie zeichnen sich durch klare Trocken- und Regenzeiten aus und beherbergen eine artenreiche Tierwelt.
Genauer: Die größten Savannen liegen in Afrika, aber auch in Südamerika, Australien und Asien gibt es ausgedehnte Savannengebiete.
Im Detail
- Klimamuster: Eine mehrmonatige Trockenzeit wechselt sich mit einer Regenzeit ab, die das Pflanzenwachstum steuert.
- Vegetation: Gräser dominieren, einzelne Baumarten wie Akazien sind an Trockenheit und Feuer angepasst.
- Feuerökologie: Regelmäßige natürliche oder gezielte Brände erhalten die typische Savannenstruktur und verhindern Verwaldung.
- Tierwelt: Große Pflanzenfresser wie Elefanten, Zebras und Gnus sowie ihre Jäger prägen afrikanische Savannen.
- Wanderungen: Große Tierherden folgen saisonal dem Regen und frischem Gras, etwa bei der Großen Migration in Ostafrika.
- Menschlicher Einfluss: Überweidung und Umwandlung in Ackerland bedrohen viele Savannenökosysteme.
- Bedeutung: Savannen speichern erhebliche Mengen Kohlenstoff und sind für den globalen Kohlenstoffkreislauf relevant (regenwald-und-seine-bedeutung, wuesten-und-wuestenbildung).