Frühe Hochkulturen: Mesopotamien, Indus und China
Kurz: Die ersten Hochkulturen entstanden an großen Flüssen: im Zweistromland (Euphrat und Tigris), am Indus, am Nil und am Gelben Fluss. Sie entwickelten Schrift, Städte, Recht und Verwaltung.
Genauer: Bewässerung ermöglichte Landwirtschaft mit Überschüssen. Damit konnten sich Handwerker, Priester und Herrscher entfalten.
Im Detail
- Mesopotamien: Sumerer erfanden um 3300 v. Chr. die Keilschrift. Der Codex Hammurabi (um 1750 v. Chr.) ist eine frühe Gesetzessammlung.
- Indus-Kultur: Städte wie Mohenjo-Daro mit geplanten Straßen, Kanalisation und einheitlichen Gewichten. Ihre Schrift ist noch nicht entziffert.
- China: Dynastien wie Shang und Zhou; Orakelknochenschrift; später Kaiserreich ab 221 v. Chr.
- Erfindungen: Rad, Pflug, Zahlensysteme (die Sumerer rechneten im Sechziger-System, daher 60 Minuten), Papier und Kompass in China.
- Ägypten: Die Hochkultur am Nil (altes-aegypten-und-die-pharaonen).
- Vermächtnis: Schrift und Recht beeinflussten spätere Kulturen.