Aztekische und Maya-Mythologie
Kurz: Die Mythologien der Azteken und Maya prägten die Hochkulturen Mesoamerikas mit komplexen Göttersystemen, einem Fokus auf Kalender und Kosmologie und einer engen Verbindung zwischen Religion und Herrschaft.
Genauer: Beide Kulturen glaubten an zyklische Weltzeitalter, die durch kosmische Katastrophen beendet und erneuert werden.
Im Detail
- Quetzalcoatl: Die gefiederte Schlange war bei Azteken und anderen mesoamerikanischen Völkern eine zentrale Gottheit für Wissen und Wind.
- Huitzilopochtli: Der Kriegs- und Sonnengott der Azteken, dem zu Ehren Menschenopfer gebracht wurden, um die Sonne am Himmel zu halten.
- Maya-Kalendersystem: Ein hochentwickeltes Kalendersystem verband religiöse Rituale eng mit astronomischen Beobachtungen.
- Popol Vuh: Das wichtigste erhaltene Maya-Schöpfungsepos erzählt von Göttern, Heldenzwillingen und der Erschaffung der Menschen.
- Unterwelt Xibalba: Die Maya-Unterwelt war ein gefährlicher Ort voller Prüfungen für die Seelen der Verstorbenen.
- Menschenopfer: Beide Kulturen praktizierten rituelle Opfer, um Götter zu ehren und den Fortbestand der Welt zu sichern.
- Spanische Eroberung: Die Ankunft spanischer Kolonisatoren im 16. Jahrhundert führte zum gewaltsamen Untergang dieser religiösen Systeme (antike-hochkulturen-mesopotamien-indus-china, roemische-mythologie-grundlagen).