Höhenkrankheit und Akklimatisierung
Kurz: Die akute Höhenkrankheit kann ab etwa 2500 Metern auftreten, wenn man zu schnell aufsteigt. Typisch sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und Schlafstörungen. Langsamer Aufstieg und Ruhe helfen.
Genauer: Mit der Höhe sinkt der Luftdruck und damit der Sauerstoffgehalt der Luft (luftdruck-und-wetter). Der Körper braucht Tage, um sich anzupassen.
Im Detail
- Akklimatisieren: Ab 3000 Metern pro Tag höchstens etwa 300 bis 500 Höhenmeter Schlafhöhe steigern, alle 1000 Meter einen Ruhetag.
- Hoch steigen, tief schlafen: Tagsüber höher wandern und zum Schlafen wieder tiefer.
- Trinken: Ausreichend, auf Alkohol und Schlafmittel verzichten.
- Warnzeichen: Starke Kopfschmerzen, die nicht weggehen, Gleichgewichtsstörungen, Verwirrtheit, Husten mit Atemnot: sofort absteigen.
- Ernste Formen: Höhenhirnödem und Höhenlungenödem sind lebensbedrohlich.
- Medikamente: Nur nach ärztlicher Beratung (erste-hilfe-grundlagen).