Faszientraining und Mobility
Kurz: Faszien sind bindegewebige Strukturen, die Muskeln, Organe und Knochen umhüllen und miteinander verbinden, und spielen eine wichtige Rolle für Beweglichkeit und Schmerzfreiheit. Faszientraining und Mobility-Übungen zielen darauf ab, dieses Gewebe elastisch und geschmeidig zu halten.
Genauer: Im Gegensatz zu klassischem Dehnen zielt Faszientraining oft auf dynamische, mehrdimensionale Bewegungen ab, die dem natürlichen Aufbau des Fasziennetzes entsprechen.
Im Detail
- Faszienrollen: Selbstmassage mit speziellen Schaumstoffrollen löst Verklebungen im Fasziengewebe und verbessert die lokale Durchblutung.
- Dynamisches Dehnen: Fließende, kontrollierte Bewegungen durch den vollen Bewegungsradius aktivieren das Fasziennetz besser als statisches Halten einer Position.
- Mobility-Übungen: Gezieltes Training der Gelenkbeweglichkeit, etwa der Hüfte oder Schultern, verbessert die Bewegungsqualität in Alltag und Sport.
- Elastizität statt reiner Kraft: Faszientraining ergänzt klassisches Krafttraining, indem es dem Körper hilft, Bewegungsenergie effizienter zu speichern und freizusetzen.
- Flüssigkeitshaushalt: Regelmäßige Bewegung und ausreichendes Trinken halten die Faszien geschmeidig, da sie auf gute Flüssigkeitsversorgung angewiesen sind.
- Schmerzprävention: Gut trainierte, elastische Faszien können das Risiko für Verspannungen und bestimmte Überlastungsschäden verringern.
- Regelmäßigkeit: Kurze, aber häufige Übungseinheiten zeigen bei Faszientraining oft bessere Ergebnisse als seltene, lange Sitzungen (dehnen-und-beweglichkeit, muskelkater-und-regeneration).