Plattentektonik
Kurz: Die Erdkruste besteht aus mehreren großen und kleinen Platten, die auf dem zähen Erdmantel langsam driften. Wo sie aufeinandertreffen, entstehen Gebirge, Vulkane und Erdbeben.
Genauer: Die Platten bewegen sich einige Zentimeter pro Jahr, etwa so schnell wie Fingernägel wachsen. Angetrieben werden sie von Wärmeströmungen im Erdinneren.
Im Detail
- Auseinanderdriften: An mittelozeanischen Rücken entsteht neue Kruste, etwa in Island.
- Kollision: Treffen zwei Kontinentalplatten aufeinander, falten sie Gebirge auf, wie den Himalaya.
- Subduktion: Eine Platte taucht unter die andere. Dort liegen Tiefseegräben und Vulkanketten (Pazifischer Feuerring).
- Seitliche Verschiebung: Wie an der San-Andreas-Verwerfung, wo ruckartig Erdbeben entstehen.
- Kontinentaldrift: Alfred Wegener schlug die Idee 1912 vor. Vor etwa 250 Millionen Jahren bildeten alle Kontinente den Superkontinent Pangäa (erdbeben-und-vulkane).