Meteoriten und Sternschnuppen
Kurz: Sternschnuppen sind kleine Gesteins- oder Staubteilchen, die beim Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen und dabei einen Lichtstreifen erzeugen. Erreicht ein Objekt die Erdoberfläche, spricht man von einem Meteoriten.
Genauer: Die Begriffe unterscheiden sich je nach Zustand: Meteoroid im Weltraum, Meteor beim Leuchten in der Atmosphäre, Meteorit auf dem Boden.
Im Detail
- Meteorschauer: Regelmäßige Ereignisse wie die Perseiden entstehen, wenn die Erde durch Kometenstaub zieht.
- Geschwindigkeit: Die meisten Teilchen verglühen durch Reibungshitze vollständig, bevor sie den Boden erreichen.
- Meteoriten-Typen: Steinmeteoriten, Eisenmeteoriten und Mischformen unterscheiden sich in Zusammensetzung.
- Krater: Größere Einschläge können markante Krater hinterlassen, etwa das Nördlinger Ries in Deutschland.
- Beobachtung: Dunkler Himmel ohne Lichtverschmutzung verbessert die Sichtbarkeit deutlich.
- Wissenschaftlicher Wert: Meteoriten liefern Hinweise auf die Entstehung des Sonnensystems.
- Verwechslungsgefahr: Satelliten oder Flugzeuge werden gelegentlich fälschlich für Sternschnuppen gehalten (plattentektonik).