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Partitionen, LVM und Verschlüsselung (LUKS)

Kurz: Ein Datenträger wird in Partitionen geteilt. Mit LVM kann man sie später flexibel vergrößern, mit LUKS verschlüsselt man sie. Auf UEFI-Systemen braucht man eine kleine EFI-Partition.

Genauer: Typisches Layout: EFI-Systempartition (ca. 512 MB, FAT32), Wurzel /, optional /home, optional Swap.

Im Detail

  • Partitionstabelle: GPT (modern, UEFI) oder MBR (alt, BIOS, max. 2 TB).
  • Werkzeuge: lsblk, fdisk, parted, grafisch GParted, KDE Partition Manager.
  • LVM (Logical Volume Manager): Physische Platten → Volume Group → Logical Volumes, Größe im laufenden Betrieb änderbar, Schnappschüsse.
  • LUKS: Verschlüsselt eine Partition (AES), Entsperren mit Passwort oder Schlüssel (cryptsetup). Schützt bei Diebstahl des Geräts, siehe Der Linux-Kernel im Überblick für den Zugriff.
  • Swap: Auslagerungsspeicher als Partition, Datei oder zRAM (komprimierter RAM). Für Ruhezustand mindestens so groß wie der RAM.
  • Dual-Boot: Windows zuerst, Linux danach installieren, Schnellstart in Windows deaktivieren.
  • Vorsicht: Falsche Partition formatiert heißt Datenverlust: vorher Backup, Gerät mit lsblk prüfen.

Siehe auch: Linux-Dateisysteme: ext4, Btrfs, XFS und ZFS, Bootvorgang: UEFI, GRUB, initramfs und Kernel