Linux ausprobieren: Live-USB, VM, WSL und Installation
Kurz: Linux lässt sich gefahrlos testen: Von einem Live-USB-Stick starten, in einer virtuellen Maschine ausprobieren oder unter Windows als WSL nutzen. Erst dann installiert man es fest.
Genauer: Die meisten Distributionen bieten eine ISO-Datei, die man auf einen Stick schreibt und von dem man den Rechner startet, ohne etwas zu verändern.
Im Detail
- ISO laden: Von der offiziellen Seite der Distribution, Prüfsumme (SHA256) vergleichen.
- USB-Stick erstellen: Balena Etcher, Rufus (Windows), Ventoy (mehrere ISOs),
ddunter Linux. Stick wird überschrieben. - Starten: Beim Einschalten Boot-Menü (oft F12, F10, Esc) wählen. Bei Secure Boot unterstützen die großen Distributionen signierte Starter.
- Ausprobieren: Im Live-Modus Hardware testen (WLAN, Ton, Grafik).
- Installieren: Neben Windows (Dual-Boot) oder ganze Platte. Vorher Backup, siehe Partitionen, LVM und Verschlüsselung (LUKS).
- Nach der Installation: Updates einspielen, Treiber prüfen, Backup einrichten (Timeshift), Software über den Paketmanager (Paketverwaltung unter Linux im Überblick).
- WSL (Windows Subsystem for Linux): Linux-Umgebung in Windows, ideal für Programmierung.
wsl --install. - Virtuelle Maschine: VirtualBox, VMware, GNOME Boxes, siehe Virtualisierung mit KVM und QEMU.
- Einsteiger-Wahl: Linux Mint, Ubuntu, Fedora, Zorin.
- Wiki-Hilfe: mac-und-linux-im-vergleich-zu-windows-für-einsteiger.
Siehe auch: Linux-Distributionen: Familienstammbaum, Release-Modelle: Fixed, LTS und Rolling