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Linux ausprobieren: Live-USB, VM, WSL und Installation

Kurz: Linux lässt sich gefahrlos testen: Von einem Live-USB-Stick starten, in einer virtuellen Maschine ausprobieren oder unter Windows als WSL nutzen. Erst dann installiert man es fest.

Genauer: Die meisten Distributionen bieten eine ISO-Datei, die man auf einen Stick schreibt und von dem man den Rechner startet, ohne etwas zu verändern.

Im Detail

  1. ISO laden: Von der offiziellen Seite der Distribution, Prüfsumme (SHA256) vergleichen.
  2. USB-Stick erstellen: Balena Etcher, Rufus (Windows), Ventoy (mehrere ISOs), dd unter Linux. Stick wird überschrieben.
  3. Starten: Beim Einschalten Boot-Menü (oft F12, F10, Esc) wählen. Bei Secure Boot unterstützen die großen Distributionen signierte Starter.
  4. Ausprobieren: Im Live-Modus Hardware testen (WLAN, Ton, Grafik).
  5. Installieren: Neben Windows (Dual-Boot) oder ganze Platte. Vorher Backup, siehe Partitionen, LVM und Verschlüsselung (LUKS).
  6. Nach der Installation: Updates einspielen, Treiber prüfen, Backup einrichten (Timeshift), Software über den Paketmanager (Paketverwaltung unter Linux im Überblick).

Siehe auch: Linux-Distributionen: Familienstammbaum, Release-Modelle: Fixed, LTS und Rolling