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Linux-Dateisysteme: ext4, Btrfs, XFS und ZFS

Kurz: Ein Dateisystem organisiert, wie Daten auf einem Datenträger abgelegt werden. Unter Linux ist ext4 der verbreitete Standard, Btrfs und ZFS bieten Schnappschüsse und Prüfsummen, XFS ist stark bei großen Dateien.

Genauer: Die Wahl beeinflusst Sicherheit, Geschwindigkeit und Funktionen wie Rückgängig-Machen von Änderungen.

Im Detail

DateisystemStärkeHinweis
ext4Robust, schnell, überall unterstütztStandard bei Debian, Ubuntu
BtrfsSchnappschüsse, Kompression, Prüfsummen, Unter-VolumesStandard bei Fedora, openSUSE
XFSSehr große Dateien und ServerStandard bei RHEL
ZFSPrüfsummen, RAID, Schnappschüsse, ReplikationLizenzfrage, viel RAM, Server/NAS
F2FSFür Flash-SpeicherHandys, SD-Karten
exFAT, NTFSAustausch mit WindowsNTFS via ntfs3 Treiber
  • Journaling: Schützt bei Stromausfall vor kaputten Strukturen.
  • Copy-on-Write: Btrfs/ZFS schreiben nie über Altes, deshalb sind Schnappschüsse billig.
  • Prüfsummen: Erkennen schleichende Datenfehler („Bit Rot“).
  • Befehle: df -h (Platz), lsblk -f (Dateisysteme), mkfs.ext4 /dev/sdX1, fsck, mount.
  • Mount-Konfiguration: /etc/fstab.
  • Schnappschüsse mit Btrfs: btrfs subvolume snapshot / /snap/vor-update. Tools: Snapper, Timeshift.
  • RAID: Ersetzt kein Backup.

Siehe auch: Partitionen, LVM und Verschlüsselung (LUKS), Dateisystem-Hierarchie unter Linux (FHS)