Kurz: Rechnen mit Matrizen und Daten in Technik und Wissenschaft.
Genauer: MATLAB wird eingesetzt für Ingenieurwesen, Signalverarbeitung, Regelungstechnik, Simulation, Datenanalyse. MATLAB (Matrix Laboratory, MathWorks, 1984) ist eine Umgebung für numerisches Rechnen, Datenanalyse, Simulation und Visualisierung. Grundidee: Alles ist eine Matrix. Ein einzelner Wert ist eine 1×1-Matrix, ein Vektor eine Zeile oder Spalte. Dadurch lassen sich mathematische Formeln fast so aufschreiben wie auf Papier.
Steckbrief
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Erschienen | 1984 |
| Entwickelt von | Cleve Moler (MathWorks) |
| Paradigmen | imperativ, numerisch (Matrizen) |
| Typisierung | dynamisch |
| Ausführung | Interpreter (Kurs: GNU Octave) |
| Paketverwaltung | Toolboxen / Add-ons |
| Dateiendung | .m |
| Sprachfamilie | Daten und Wissenschaft |
Einsatzgebiete
Ingenieurwesen, Signalverarbeitung, Regelungstechnik, Simulation, Datenanalyse.
So führst du Code aus
Mit MATLAB (kommerziell) oder kostenlos mit GNU Octave: octave skript.m startet eine Datei skript.m; fast alle Beispiele hier laufen in beiden.
Das erste Programm
disp('Hallo MATLAB!')
x = 5
y = x ^ 2; % Semikolon unterdrückt die Ausgabe
y
fprintf('x = %d, y = %d\n', x, y);
a = 3; b = 4;
c = sqrt(a^2 + b^2)Ausgabe:
Hallo MATLAB!
x = 5
y = 25
x = 5, y = 25
c = 5Der Kurs: 8 Kapitel
Jedes Kapitel enthält geprüfte Beispiele mit echter Ausgabe, Merksätze, eine Übungsaufgabe und ein Quiz. Zum Üben mit Fortschrittsanzeige, Abzeichen und Zertifikat: MATLAB-Kurs auf der Lernseite.
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Siehe auch
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