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DNS-Server

Kurz: Ein DNS-Server beantwortet Fragen nach Namen und liefert die passende IP-Adresse (z. B. emzett-digital.com → eine Zahl).

Genauer: Das DNS ist verteilt auf viele Server. Man unterscheidet zwei Rollen: den rekursiven Resolver, den dein Gerät fragt, und die autoritativen Server, die für eine Domain die verbindlichen Einträge speichern.

Im Detail

  • Ablauf: Der Resolver fragt bei Bedarf die Root-Server, dann den Server der Endung (z. B. .com) und zuletzt den autoritativen Server der Domain. Das Ergebnis speichert er zwischen (Cache), solange es die TTL erlaubt.
  • Welchen Server nutzt man? Meist den vom DHCP-Server zugewiesenen, oft der eigene Router, der weiter an den Provider fragt. Alternativen sind öffentliche Resolver wie 1.1.1.1 (Cloudflare) oder 8.8.8.8 (Google).
  • Port: 53 (UDP, bei großen Antworten TCP). Verschlüsselte Varianten sind DNS over HTTPS und DNS over TLS.
  • Eigener Server: Firmen betreiben interne DNS-Server für Namen im eigenen Netz.
  • Testen: nslookup fragt einen DNS-Server direkt ab.

Siehe auch: DNS, DNS-Einträge