DHCP-Server
Kurz: Ein DHCP-Server ist der Dienst, der Geräten in einem Netz automatisch IP-Adressen und weitere Einstellungen zuteilt.
Genauer: In Heimnetzen steckt er im Router, in Firmen läuft er meist auf einem Windows- oder Linux-Server. Er arbeitet mit dem DHCP-Protokoll (DORA-Ablauf) über UDP, Server-Port 67 und Client-Port 68.
Im Detail
- Adresspool (Scope): der Bereich, aus dem vergeben wird, z. B. 192.168.1.100 bis 192.168.1.200.
- Lease: Jede Adresse wird nur für eine bestimmte Zeit geliehen.
- Reservierung: Ein Gerät bekommt anhand seiner MAC-Adresse immer dieselbe Adresse.
- Optionen: Er liefert außer der Adresse auch Subnetzmaske, Standard-Gateway und DNS-Server.
- Nur einer pro Netz: Zwei DHCP-Server im selben Netz können widersprüchliche Adressen vergeben. Ausnahmen sind abgestimmte Failover-Paare.
- Relay: Ein Router kann Anfragen über Netzgrenzen hinweg an einen zentralen DHCP-Server weiterreichen.
- Prüfen: Mit
ipconfig /allsieht man den DHCP-Server und die Lease, mitipconfig /renewfordert man eine neue Adresse an.