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Nameserver

Kurz: Ein Nameserver ist ein DNS-Server, der für eine Domain die verbindlichen Einträge hält und Anfragen dazu beantwortet.

Genauer: Beim Registrar (dem Anbieter, bei dem die Domain registriert ist) trägt man ein, welche Nameserver für die Domain zuständig sind (NS-Einträge). Alle weiteren Einträge (A, MX, TXT) liegen dann in der DNS-Zone auf diesen Servern.

Im Detail

  • Mehrere Server: Mindestens zwei Nameserver sind üblich (primär und sekundär), damit die Domain bei Ausfall weiter auflösbar bleibt.
  • Wechsel: Zieht man mit der Domain zu einem anderen DNS-Anbieter um, ändert man beim Registrar die Nameserver. Das kann bis zu einem Tag dauern, bis es überall gilt (Zwischenspeicherung, TTL).
  • Glue-Records: Liegt der Nameserver selbst in der Domain, braucht man zusätzlich seine IP-Adresse beim Registrar.
  • Abgrenzung: Ein Resolver fragt für den Nutzer, ein autoritativer Nameserver gibt die endgültige Antwort für seine Zone.
  • Prüfen: nslookup -type=ns example.com zeigt die Nameserver (nslookup).

Siehe auch: DNS, SPF