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ipconfig

Kurz: Ein Windows-Befehl, der die IP-Konfiguration der Netzwerkkarten anzeigt und DHCP-Adressen sowie den DNS-Cache verwaltet.

Genauer: ipconfig zeigt IP-Adresse, Subnetzmaske und Standardgateway jeder Netzwerkkarte. Es ist meistens der erste Befehl bei einer Netzwerkstörung. Unter Linux entspricht ihm ip addr, früher ifconfig.

Im Detail

Die wichtigsten Aufrufe

AufrufWirkung
ipconfigKurzübersicht je Netzwerkkarte
ipconfig /allalle Details: MAC-Adresse, [[dhcp
ipconfig /releasegibt die vom DHCP-Server erhaltene Adresse zurück
ipconfig /renewfordert eine neue Adresse an (DORA-Ablauf)
ipconfig /flushdnsleert den DNS-Zwischenspeicher
ipconfig /displaydnszeigt den DNS-Zwischenspeicher

Beispielausgabe

Ethernet-Adapter Ethernet:
   IPv4-Adresse  . . . . . . . . . . : 192.168.1.23
   Subnetzmaske  . . . . . . . . . . : 255.255.255.0
   Standardgateway . . . . . . . . . : 192.168.1.1

Wie man die Ausgabe liest

  • Adresse aus dem Heimnetz (192.168.x.x, 10.x.x.x, 172.16-31.x.x): Alles in Ordnung, die Adresse kommt vom Router.
  • 169.254.x.x: Automatische Notadresse (APIPA). Der Rechner fand keinen DHCP-Server; Kabel, WLAN oder Router prüfen.
  • Leeres Standardgateway: Es gibt keinen Weg ins Internet.
  • Adapter „Medium getrennt“: Kein Kabel oder keine WLAN-Verbindung.

Typische Anwendungen

Nach einem Routerwechsel ipconfig /release und /renew, bei veralteten DNS-Einträgen /flushdns, für Support-Gespräche /all kopieren (die MAC-Adresse und IP-Adressen vorher überlegen, ob man sie weitergeben will).

Siehe auch: Netzwerkbefehle in der CMD, DHCP, IP-Adressen, Subnetzmaske, DNS, CMD, Ping