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Japanische Mythologie: Grundlagen

Kurz: Die japanische Mythologie basiert hauptsächlich auf dem Shintoismus, der an zahllose Naturgötter (Kami) glaubt, sowie auf buddhistischen Einflüssen. Zentrale Texte wie das Kojiki beschreiben die Entstehung Japans durch göttliche Wesen.

Genauer: Im Gegensatz zu vielen westlichen Mythologien gibt es im Shintoismus kein geschlossenes Dogma, sondern eine Vielzahl lokaler Traditionen.

Im Detail

  • Kami: Diese Geister oder Götter bewohnen Naturphänomene, Orte und manchmal auch Objekte oder verstorbene Vorfahren.
  • Amaterasu: Die Sonnengöttin gilt als zentrale Figur und mythische Urahnin des japanischen Kaiserhauses.
  • Izanagi und Izanami: Dieses Götterpaar erschuf der Legende nach die japanischen Inseln und zahlreiche weitere Gottheiten.
  • Yōkai: Übernatürliche Wesen zwischen Geist und Dämon, die bis heute in Kunst und Popkultur präsent sind.
  • Shinto-Schreine: Torii-Tore markieren den Übergang zu heiligen Bereichen, in denen Kami verehrt werden.
  • Verschmelzung mit Buddhismus: Über Jahrhunderte vermischten sich Shinto-Glauben und buddhistische Praktiken zu einem gemeinsamen religiösen Alltag.
  • Moderne Präsenz: Japanische Mythen prägen bis heute Anime, Manga und Videospiele weltweit (chinesische-mythologie-grundlagen, roemische-mythologie-grundlagen).