Energiesparen beim Kochen und Backen
Kurz: Beim Kochen und Backen lässt sich mit einfachen Gewohnheitsänderungen deutlich Energie sparen, ohne auf Geschmack oder Ergebnis zu verzichten. Oft sind es kleine Routinen wie passende Topfgrößen oder das Nutzen der Restwärme, die den größten Unterschied machen.
Genauer: Ein Großteil der Energie beim Kochen geht durch unnötig große Hitze, falsche Topfgrößen oder häufiges Öffnen der Backofentür verloren.
Im Detail
- Deckel verwenden: Ein Topfdeckel reduziert die Garzeit deutlich und spart dadurch erheblich Energie beim Kochen.
- Passende Topfgröße: Ein Topf, der größer ist als die Herdplatte, verschwendet Wärme, die ungenutzt in die Umgebung abstrahlt.
- Restwärme nutzen: Herdplatten und Backöfen einige Minuten vor Ende der Garzeit ausschalten, da die Restwärme zum Fertiggaren meist ausreicht.
- Ofentür geschlossen halten: Jedes Öffnen der Backofentür lässt viel Wärme entweichen, die anschließend wieder aufgeheizt werden muss.
- Umluft statt Ober-/Unterhitze: Umluft verteilt die Wärme effizienter, was oft niedrigere Temperaturen und kürzere Backzeiten ermöglicht.
- Wasserkocher statt Topf: Wasser für Nudeln oder Tee im Wasserkocher vorzuheizen ist meist energieeffizienter als auf dem Herd.
- Richtige Gerätewahl: Für kleine Mengen verbrauchen Mikrowelle oder Heißluftfritteuse oft weniger Energie als der große Backofen (kochen-in-der-mikrowelle).