Vererbung und die Mendelschen Regeln
Kurz: Merkmale werden durch Gene von Eltern an Kinder weitergegeben. Gregor Mendel entdeckte im 19. Jahrhundert durch Kreuzungsversuche mit Erbsen die Grundregeln der Vererbung.
Genauer: Jedes Gen liegt in zwei Varianten (Allelen) vor, eine von jedem Elternteil (dna-und-gene).
Im Detail
- Dominant und rezessiv: Ein dominantes Allel setzt sich durch, ein rezessives zeigt sich nur, wenn beide Allele rezessiv sind.
- Uniformitätsregel: Kreuzt man reinerbige Eltern, sind alle Nachkommen der ersten Generation gleich.
- Spaltungsregel: In der zweiten Generation spalten sich die Merkmale im Verhältnis 3 : 1 auf.
- Unabhängigkeitsregel: Verschiedene Merkmale werden unabhängig vererbt.
- Genotyp und Phänotyp: Genotyp ist die Erbanlage, Phänotyp das sichtbare Merkmal.
- Blutgruppen: A und B sind dominant über 0 (blut-zusammensetzung-und-aufgaben).
- Grenzen: Viele Merkmale hängen von mehreren Genen und der Umwelt ab.
- Meiose: Bei der Bildung der Keimzellen werden Allele neu gemischt (mitose-und-meiose).