Bakterien und Viren: Der Unterschied
Kurz: Bakterien sind einzellige Lebewesen mit eigenem Stoffwechsel, Viren sind kleine Erbgut-Pakete ohne eigenen Stoffwechsel, die Wirtszellen zur Vermehrung brauchen. Das hat Folgen für die Behandlung.
Genauer: Antibiotika wirken gegen Bakterien, nicht gegen Viren.
Im Detail
- Bakterien: Etwa 1 bis 5 Mikrometer groß, vermehren sich durch Teilung; viele sind nützlich (Darmflora, Joghurt).
- Krankheitserreger unter Bakterien: Salmonellen, Streptokokken, Borrelien (Zecken).
- Viren: Zehn- bis hundertmal kleiner; Grippe-, Erkältungs-, Masern-, Corona-Viren.
- Vermehrung: Viren kapern Zellen und lassen sie neue Viren bilden.
- Behandlung: Bakterielle Infektionen mit Antibiotika (antibiotika-und-resistenzen), virale teils mit Virostatika.
- Vorbeugung: Impfungen gegen viele Viren und einige Bakterien (impfungen-grundlagen).
- Hygiene: Händewaschen schützt vor beiden (haende-waschen-und-hygiene).
- Immunsystem: Erkennt und bekämpft beide (immunsystem-grundlagen).