Impfungen: Grundlagen
Kurz: Impfungen trainieren das Immunsystem, bestimmte Krankheitserreger zu erkennen, ohne dass man die Krankheit durchmacht. Sie schützen die geimpfte Person und tragen zum Schutz anderer bei.
Genauer: Bei hoher Impfquote können sich Erreger schlecht ausbreiten (Herdenschutz).
Im Detail
- Lebendimpfstoffe und Totimpfstoffe: Abgeschwächte oder abgetötete Erreger bzw. Bestandteile.
- mRNA-Impfstoffe: Liefern Bauplan für ein Eiweiß, auf das das Immunsystem reagiert.
- Auffrischung: Manche Impfungen müssen nach Jahren wiederholt werden, etwa Tetanus.
- Standardimpfungen: Masern, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und weitere laut Impfkalender (STIKO).
- Impfpass: Dokumentiert alle Impfungen; Foto als Sicherung ist sinnvoll.
- Nebenwirkungen: Rötung, Müdigkeit, leichtes Fieber sind häufig und klingen ab; schwere Reaktionen sind selten.
- Beratung: Hausarzt oder Gesundheitsamt informieren zu Impfplänen und Reisen.
- Grippe: Jährliche Impfung für Risikogruppen (erkaeltung-und-grippe-unterscheiden).