Tarnung und Mimikry bei Tieren
Kurz: Tiere nutzen Tarnung und Mimikry als Überlebensstrategien, um Fressfeinden zu entgehen oder selbst erfolgreicher zu jagen. Beide Strategien entwickelten sich über lange evolutionäre Zeiträume durch natürliche Selektion.
Genauer: Tarnung bedeutet Verschmelzen mit der Umgebung, Mimikry bedeutet Nachahmung einer anderen Art oder eines Objekts.
Im Detail
- Farbtarnung: Viele Tiere passen ihre Körperfarbe an den Lebensraum an, wie das Schneehuhn im Winterweiß.
- Formtarnung: Manche Insekten ähneln Blättern oder Zweigen so stark, dass sie fast unsichtbar werden.
- Batessche Mimikry: Harmlose Arten imitieren das Aussehen gefährlicher Arten, um Fressfeinde abzuschrecken.
- Müllersche Mimikry: Mehrere tatsächlich gefährliche Arten entwickeln ähnliche Warnmuster, was den Lerneffekt für Fressfeinde verstärkt.
- Farbwechsel: Chamäleons und Tintenfische können ihre Farbe aktiv und schnell an die Umgebung anpassen.
- Jagdtarnung: Auch Raubtiere wie Tiger nutzen Tarnmuster, um sich unbemerkt an Beute heranzuschleichen.
- Grenzen der Tarnung: Bewegung, Geruch oder Wärmesignatur können Tarnung trotz perfekter Farbanpassung durchkreuzen (evolution-grundlagen, nahrungskette-und-oekosystem).