Zähne: Aufbau und Gebiss
Kurz: Zähne zerkleinern die Nahrung und sind damit der erste Schritt der Verdauung. Erwachsene haben normalerweise 32 bleibende Zähne, Kinder zunächst 20 Milchzähne.
Genauer: Jeder Zahn besteht aus mehreren Schichten: außen der harte Zahnschmelz, darunter das Zahnbein (Dentin) und innen die Pulpa mit Nerven und Blutgefäßen. Im Kiefer verankert ihn der Zahnhalteapparat.
Im Detail
- Zahnkrone und Zahnwurzel: Die Krone ist der sichtbare Teil im Mund, die Wurzel steckt im Kieferknochen, und der Zahnhals liegt dazwischen am Zahnfleischrand.
- Zahnschmelz: Der Schmelz ist die härteste Substanz des menschlichen Körpers und besteht größtenteils aus Mineralien; einmal verloren, wächst er nicht nach.
- Dentin: Das Zahnbein unter dem Schmelz ist weicher und von feinen Kanälchen durchzogen, weshalb freiliegendes Dentin empfindlich auf Kälte oder Süßes reagieren kann.
- Pulpa: Im Inneren des Zahns liegt das Zahnmark mit Nerven und Blutgefäßen, das den Zahn versorgt und Reize wie Schmerz weiterleitet.
- Zahnhalteapparat: Wurzelzement, Fasern, Kieferknochen und Zahnfleisch halten den Zahn elastisch fest, sodass er beim Kauen leicht federn kann.
- Zahnarten: Schneidezähne beißen ab, Eckzähne halten und reißen, Vorbackenzähne und Backenzähne zermahlen die Nahrung.
- Milchgebiss: Die ersten Milchzähne brechen meist im ersten Lebensjahr durch; ab etwa dem sechsten Lebensjahr werden sie nach und nach durch bleibende Zähne ersetzt.
- Weisheitszähne: Die hintersten Backenzähne erscheinen oft erst im jungen Erwachsenenalter oder gar nicht und haben manchmal zu wenig Platz im Kiefer.
- Karies und Beschwerden: Bakterien im Zahnbelag bilden aus Zucker Säuren, die den Schmelz angreifen; anhaltende Zahnschmerzen oder Zahnfleischbluten gehören in zahnärztliche Hände (zahnpflege-richtig, verdauungssystem-vom-mund-bis-zum-darm).