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Kreislaufwirtschaft: Grundlagen

Kurz: Die Kreislaufwirtschaft zielt darauf ab, Produkte und Materialien so lange wie möglich im Wirtschaftskreislauf zu halten, statt sie nach einmaligem Gebrauch zu entsorgen. Sie steht im Gegensatz zur klassischen “Wegwerfwirtschaft”.

Genauer: Das Konzept umfasst weit mehr als nur Recycling und beginnt bereits bei der Produktgestaltung.

Im Detail

  • Design for Recycling: Produkte, die von Anfang an auf Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit ausgelegt sind, erleichtern die Wiederverwertung erheblich.
  • Reparatur statt Neukauf: Reparaturcafés und ein Recht auf Reparatur verlängern die Nutzungsdauer von Geräten und Gegenständen.
  • Wiederverwendung: Produkte in ihrer ursprünglichen Form weiterzunutzen spart mehr Ressourcen als Recycling, da keine Materialumwandlung nötig ist.
  • Recycling als letzte Stufe: Wenn Wiederverwendung nicht möglich ist, kommt Recycling zum Einsatz, bei dem Materialien in neue Produkte umgewandelt werden.
  • Sharing-Modelle: Carsharing, Werkzeugverleih und ähnliche Modelle reduzieren den Bedarf an individuellem Besitz vieler Produkte.
  • Rohstoffknappheit: Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft verringert die Abhängigkeit von begrenzten und oft problematisch abgebauten Rohstoffen.
  • EU-Gesetzgebung: Die Europäische Union fördert die Kreislaufwirtschaft durch Vorgaben wie Ökodesign-Richtlinien und Recyclingquoten (muelltrennung-richtig-erklaert, fast-fashion-und-textilkonsum).