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Fast Fashion und Textilkonsum

Kurz: Fast Fashion bezeichnet die schnelle, billige Produktion von Kleidung nach aktuellen Trends, oft unter hohem Ressourcenverbrauch und fragwürdigen Arbeitsbedingungen. Textilkonsum hat erhebliche Umweltauswirkungen von Wasserverbrauch bis Mikroplastik.

Genauer: Die kurze Lebensdauer der Kleidungsstücke führt zu enormen Mengen an Textilabfall weltweit.

Im Detail

  • Wasserverbrauch: Die Herstellung einer einzigen Jeans kann mehrere tausend Liter Wasser verbrauchen, vor allem beim Baumwollanbau.
  • Mikroplastik: Synthetische Fasern wie Polyester setzen beim Waschen Mikroplastikpartikel frei, die in Gewässer gelangen.
  • Arbeitsbedingungen: Billige Produktion erfolgt oft in Ländern mit niedrigen Lohnstandards und schwachen Arbeitsschutzregeln.
  • Textilabfall: Ein erheblicher Teil der produzierten Kleidung wird nach kurzer Nutzung weggeworfen oder verbrannt statt recycelt.
  • Second-Hand und Kleidertausch: Secondhand-Käufe, Kleidertauschbörsen und Reparatur verlängern die Lebensdauer von Textilien.
  • Qualität statt Quantität: Hochwertigere, langlebige Kleidungsstücke verursachen über die Zeit oft weniger Umweltbelastung als häufig ersetzte Billigware.
  • Siegel und Zertifikate: Labels wie GOTS oder Fairtrade geben Hinweise auf nachhaltigere Produktionsbedingungen, ersetzen aber keine eigene Recherche (nachhaltig-einkaufen-und-konsumieren, co2-fussabdruck-im-alltag).