Feinstaub: Grundlagen
Kurz: Feinstaub bezeichnet winzige, in der Luft schwebende Partikel, die aus natürlichen Quellen und menschlichen Aktivitäten wie Verkehr, Industrie und Heizungen stammen. Je kleiner die Partikel, desto tiefer können sie in die Atemwege eindringen und desto gesundheitsschädlicher sind sie potenziell.
Genauer: Feinstaub wird nach Partikelgröße in Kategorien wie PM10 und PM2,5 unterteilt, wobei die Zahl den maximalen Durchmesser in Mikrometern angibt.
Im Detail
- PM10: Partikel mit einem Durchmesser von bis zu 10 Mikrometern werden in der oberen Atemwege größtenteils abgefangen, dringen aber teilweise bis in die Bronchien vor.
- PM2,5: Diese noch feineren Partikel können bis in die Lungenbläschen und von dort sogar in den Blutkreislauf gelangen.
- Verkehrsbedingte Quellen: Abgase, Reifenabrieb und aufgewirbelter Straßenstaub tragen erheblich zur Feinstaubbelastung in Städten bei.
- Natürliche Quellen: Saharastaub, Pollen und Vulkanausbrüche erzeugen ebenfalls Feinstaub, wenn auch meist in geringerem Ausmaß als menschliche Aktivitäten in Städten.
- Gesundheitliche Auswirkungen: Langzeitexposition gegenüber Feinstaub wird mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegsprobleme in Verbindung gebracht.
- Grenzwerte und Messung: Behörden überwachen die Feinstaubbelastung an Messstationen und informieren die Öffentlichkeit, wenn gesetzliche Grenzwerte überschritten werden.
- Reduktionsmaßnahmen: Umweltzonen, Förderung von Elektromobilität und strengere Industrieauflagen zählen zu den wichtigsten Maßnahmen gegen Feinstaubbelastung (co2-fussabdruck-im-alltag, gehoerschutz-und-lautstaerke).