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Wie Sprachen sich wandeln

Kurz: Sprachen verändern sich ständig in Lauten, Wörtern und Grammatik. Der Wandel entsteht im Alltag der Sprecher und lässt sich über Jahrhunderte beobachten.

Genauer: Kein Wandel ist Verfall: Auch das heutige Deutsch ist das Ergebnis vieler Veränderungen.

Im Detail

  • Lautwandel: Zum Beispiel die zweite Lautverschiebung im Deutschen (Water → Wasser).
  • Wortschatz: Neue Wörter entstehen, andere verschwinden; Lehnwörter ergänzen.
  • Bedeutungswandel: „geil“ hatte früher eine andere Bedeutung.
  • Grammatik: Kasus werden vereinfacht, etwa durch Präpositionen.
  • Sprachkontakt: Migration und Handel bringen Einflüsse (sprachfamilien-der-welt).
  • Jugendsprache: Treibt Wandel, vieles verschwindet wieder.
  • Standardisierung: Wörterbücher und Schule bremsen, aber stoppen nicht.
  • Digital: Kurznachrichten und Emojis prägen neue Ausdrucksweisen.