Wirtschaftswachstum: Grundlagen
Kurz: Wirtschaftswachstum beschreibt die Zunahme der Wirtschaftsleistung eines Landes über die Zeit, meist gemessen am Bruttoinlandsprodukt. Es gilt oft als Indikator für steigenden Wohlstand, ist aber umstritten als alleiniges Maß.
Genauer: Wachstum kann durch mehr Arbeitskräfte, mehr Kapital oder höhere Produktivität entstehen.
Im Detail
- Reales vs. nominales Wachstum: Reales Wachstum berücksichtigt Inflation, nominales Wachstum nicht.
- Produktivitätssteigerung: Technologischer Fortschritt und Effizienzgewinne sind langfristig die wichtigsten Wachstumstreiber.
- Potenzialwachstum: Beschreibt, wie stark eine Wirtschaft ohne Überhitzung oder Inflation wachsen könnte.
- Wachstum und Wohlstand: Mehr BIP bedeutet nicht automatisch mehr Lebensqualität oder gerechtere Verteilung.
- Grenzen des Wachstums: Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung begrenzen unbegrenztes Wachstum langfristig.
- Alternative Indikatoren: Der Human Development Index oder Glücksindizes versuchen, Wohlstand breiter zu messen.
- Konjunkturzyklen: Wachstum verläuft nicht gleichmäßig, sondern in Phasen von Aufschwung und Abschwung (bruttoinlandsprodukt-bip, konjunktur-und-arbeitslosigkeit).