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Inflation: Grundlagen

Kurz: Inflation bezeichnet den anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus, wodurch Geld im Zeitverlauf an Kaufkraft verliert. Eine moderate Inflation gilt als normal, hohe Inflation kann jedoch erhebliche wirtschaftliche Probleme verursachen.

Genauer: Die Ursachen von Inflation sind vielfältig und reichen von zu viel Geld im Umlauf bis zu Angebotsschocks.

Im Detail

  • Nachfrageinflation: Steigt die Nachfrage schneller als das Angebot, können Unternehmen Preise erhöhen, ohne Kunden zu verlieren.
  • Angebotsinflation: Gestiegene Produktionskosten, etwa durch höhere Energiepreise, werden häufig an die Verbraucher weitergegeben.
  • Geldmengenwachstum: Wächst die Geldmenge schneller als die Wirtschaftsleistung, kann dies langfristig zu Inflation führen.
  • Verbraucherpreisindex: Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisentwicklung eines repräsentativen Warenkorbs und dient als wichtigster Inflationsindikator.
  • Kaufkraftverlust: Bei Inflation sinkt die Kaufkraft von Ersparnissen, wenn diese nicht mindestens im gleichen Maß verzinst werden.
  • Zentralbankpolitik: Zentralbanken versuchen durch Leitzinsänderungen, die Inflation in einem Zielbereich zu halten, meist um die zwei Prozent.
  • Lohn-Preis-Spirale: Steigen Löhne als Reaktion auf Preissteigerungen stark an, können Unternehmen Preise erneut erhöhen, was den Prozess verstärkt (zentralbank-und-leitzins, wirtschaftswachstum-grundlagen).