Entscheidungen treffen: Psychologie
Kurz: Entscheidungen werden von rationalen Überlegungen, Emotionen und unbewussten Denkmustern beeinflusst. Wer die eigenen Entscheidungsprozesse versteht, trifft bewusstere Entscheidungen.
Genauer: Der Psychologe Daniel Kahneman unterscheidet schnelles, intuitives Denken von langsamem, analytischem Denken.
Im Detail
- Zwei Systeme: Intuition liefert schnelle, aber fehleranfällige Urteile, Analyse ist langsamer, aber genauer.
- Entscheidungsmüdigkeit: Viele Entscheidungen hintereinander verschlechtern die Qualität späterer Entscheidungen.
- Zu viele Optionen: Eine große Auswahl kann Entscheidungen erschweren statt erleichtern.
- Entscheidungsmatrix: Kriterien gewichten und Optionen systematisch vergleichen.
- Bauchgefühl: Bei vertrauten Bereichen kann Intuition erfahrungsbasiert hilfreich sein.
- Zeitdruck reduzieren: Wichtige Entscheidungen möglichst nicht unter Stress treffen.
- Verzerrungen kennen: Wissen über kognitive Verzerrungen verbessert die Entscheidungsqualität (kognitive-verzerrungen-im-alltag).