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Nordsee, Ostsee und Wattenmeer

Kurz: Deutschland hat zwei Meere: die Nordsee im Nordwesten mit Gezeiten und die Ostsee im Nordosten, ein fast gezeitenloses Binnenmeer mit geringem Salzgehalt. Das Wattenmeer an der Nordseeküste ist UNESCO-Weltnaturerbe.

Genauer: Die Nordsee ist ein Randmeer des Atlantiks. Die Ostsee hängt nur über schmale Meerengen mit ihm zusammen und besitzt Brackwasser.

Im Detail

  • Gezeiten: An der Nordsee wechseln Ebbe und Flut zweimal täglich (gezeiten-ebbe-und-flut).
  • Wattenmeer: Größtes zusammenhängendes Wattgebiet der Welt, Rastplatz für Millionen Zugvögel und Heimat der Seehunde.
  • Inseln: Nordfriesische, Ostfriesische Inseln und Helgoland in der Nordsee; Rügen, Usedom und Fehmarn in der Ostsee.
  • Salzgehalt: Nordsee etwa 3,5 %, Ostsee nur 0,7–1,5 %.
  • Belastungen: Überdüngung, Plastikmüll, Fischerei, Schifffahrt.
  • Küstenschutz: Deiche schützen vor Sturmfluten (wasserkreislauf, biodiversitaet-und-artenvielfalt).