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Gezeiten: Ebbe und Flut

Kurz: Gezeiten sind das regelmäßige Steigen und Sinken des Meeresspiegels. Sie entstehen vor allem durch die Anziehungskraft des Mondes und, schwächer, der Sonne.

Genauer: Der Mond zieht das Wasser auf seiner Seite der Erde an. Gleichzeitig entsteht auf der abgewandten Seite ein zweiter Flutberg. Die Erde dreht sich durch diese Berge, daher gibt es etwa zweimal täglich Hochwasser.

Im Detail

  • Rhythmus: Zwischen zwei Hochwassern vergehen rund 12 Stunden und 25 Minuten.
  • Springflut: Bei Voll- und Neumond wirken Sonne und Mond zusammen, der Tidenhub ist besonders hoch (mondphasen).
  • Nipptide: Bei Halbmond ist der Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser klein.
  • Tidenhub: An der Nordsee etwa 2 bis 4 Meter, in der Bay of Fundy bis über 15 Meter.
  • Wattenmeer: Bei Ebbe fällt der Meeresboden trocken; Wattwanderungen nur mit Führung.