Korallenriffe und ihre Bedeutung
Kurz: Korallenriffe entstehen aus den Kalkskeletten winziger Korallenpolypen und zählen zu den artenreichsten Ökosystemen der Erde. Sie sind zugleich besonders empfindlich gegenüber Erwärmung und Versauerung der Meere.
Genauer: Riffbildende Korallen leben in enger Symbiose mit Algen, die ihnen Energie liefern und für ihre bunte Farbe sorgen.
Im Detail
- Riffbildung: Über Jahrtausende wachsen Korallenstrukturen zu riesigen Riffsystemen wie dem Great Barrier Reef heran.
- Artenvielfalt: Obwohl sie nur einen winzigen Teil der Meeresfläche bedecken, beherbergen Riffe einen großen Anteil der marinen Artenvielfalt.
- Korallenbleiche: Steigende Wassertemperaturen führen zum Verlust der symbiotischen Algen, wodurch Korallen weiß werden und absterben können.
- Ozeanversauerung: Mehr CO2 im Wasser erschwert Korallen die Bildung ihrer Kalkskelette.
- Küstenschutz: Riffe dämpfen Wellen und schützen Küsten vor Erosion und Sturmschäden.
- Wirtschaftliche Bedeutung: Fischerei und Tourismus rund um Korallenriffe sichern vielen Küstenregionen Einkommen.
- Schutzmaßnahmen: Meeresschutzgebiete und Reduktion von CO2-Emissionen gelten als zentrale Hebel zum Riffschutz (meere-und-meeresstroemungen, regenwald-und-seine-bedeutung).