Blumenzwiebeln pflanzen
Kurz: Tulpen, Narzissen, Krokusse und andere Zwiebelblumen speichern in ihrer Zwiebel oder Knolle Nährstoffe für den nächsten Austrieb. Frühlingsblüher werden im Herbst gesetzt, Sommerblüher im Frühjahr.
Genauer: Zwiebelblumen sind einfach zu pflanzen und kehren oft jahrelang zurück. Wichtig sind die richtige Pflanztiefe, ein durchlässiger Boden und Geduld nach der Blüte.
Im Detail
- Frühlingsblüher: Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Tulpen und Hyazinthen kommen im Herbst in die Erde, solange der Boden noch nicht gefroren ist. Sie brauchen die Winterkälte, um im Frühjahr zu blühen.
- Sommerblüher: Dahlien und Gladiolen sind frostempfindlich. Sie werden nach den letzten Frösten gepflanzt und im Herbst ausgegraben und frostfrei gelagert.
- Pflanztiefe: Als Faustregel gilt etwa zwei- bis dreimal so tief, wie die Zwiebel hoch ist. Die Spitze zeigt nach oben.
- Boden: Zwiebeln faulen bei Staunässe. Schwere Böden mit Sand oder Kies auflockern.
- In Gruppen setzen: In Tuffs oder größeren Gruppen gepflanzt wirken Zwiebelblumen natürlicher als in einzelnen Reihen.
- Nach der Blüte: Verblühtes abschneiden, das Laub aber stehen lassen, bis es gelb wird. Die Blätter füllen die Zwiebel mit Nährstoffen für das nächste Jahr.
- Verwildern: Krokusse, Schneeglöckchen, Winterlinge und viele Narzissen breiten sich im Rasen oder unter Gehölzen über die Jahre von selbst aus.
- Wühlmäuse: Tulpenzwiebeln werden gern von Wühlmäusen gefressen. Pflanzkörbe aus Draht schützen sie. Narzissen werden meist gemieden.
- Für Insekten und Vorsicht: Früh blühende Zwiebelblumen sind wichtige Nahrung für Hummeln und Bienen. Viele Zwiebeln sind giftig, daher nicht mit Küchenzwiebeln verwechseln und von Kindern und Haustieren fernhalten (bienenfreundlicher-garten, stauden-pflanzen-und-pflegen, aussaat-und-pflanzzeiten).