Lauftechnik: Grundlagen
Kurz: Eine gute Lauftechnik reduziert das Verletzungsrisiko und verbessert die Energieeffizienz beim Laufen. Entscheidend sind vor allem Körperhaltung, Fußaufsatz und Schrittfrequenz.
Genauer: Es gibt keine einzige „richtige“ Lauftechnik, aber bestimmte Grundprinzipien verbessern die Bewegungsökonomie bei den meisten Läufern.
Im Detail
- Aufrechte Körperhaltung: Ein leicht nach vorne geneigter Oberkörper mit entspannten Schultern nutzt die Schwerkraft effizient für den Vortrieb.
- Fußaufsatz: Ein Aufsatz unter dem Körperschwerpunkt statt weit vor dem Körper reduziert Bremskräfte und Belastung auf die Gelenke.
- Schrittfrequenz: Eine höhere Schrittfrequenz von etwa 170 bis 180 Schritten pro Minute reduziert oft die Belastung pro Schritt und das Verletzungsrisiko.
- Armbewegung: Entspannte, nahe am Körper geführte Armbewegungen unterstützen den Rhythmus, ohne unnötige Energie zu verschwenden.
- Atmung: Eine tiefe Bauchatmung statt flacher Brustatmung versorgt die Muskulatur effizienter mit Sauerstoff über längere Strecken.
- Schrittweite: Zu große Schritte erhöhen oft die Belastung auf Knie und Hüfte, während kürzere, schnellere Schritte meist gelenkschonender sind.
- Schrittweise Umstellung: Technikänderungen sollten langsam über Wochen eingeführt werden, um Muskeln und Sehnen Zeit zur Anpassung zu geben (progressive-overload-krafttraining-prinzip, ausdauertraining-grundlagen).