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Pizzateig und Pizza backen

Kurz: Ein klassischer Pizzateig besteht nur aus Mehl, Wasser, Hefe und Salz, oft mit etwas Olivenöl. Für ein gutes Ergebnis zu Hause sind eine lange Teigruhe und ein möglichst heißer Ofen besonders wichtig.

Genauer: Während der Teig ruht, bildet sich ein elastisches Klebergerüst und es entstehen Aromen. Eine langsame Gare im Kühlschrank über einen bis mehrere Tage macht den Teig oft aromatischer und bekömmlicher. Im Ofen braucht die Pizza starke Hitze von unten, damit der Boden knusprig wird, bevor der Belag austrocknet.

Im Detail

  • Mehl: Gut geeignet sind italienisches Mehl Typ 00 oder in Deutschland Weizenmehl Type 550. Sie bilden ein kräftiges Klebergerüst.
  • Hefe: Für eine lange Teigführung reicht wenig Hefe. Mehr Hefe beschleunigt das Gehen, bringt aber weniger Aroma (hefeteig-grundlagen, backpulver-hefe-und-natron).
  • Kneten: Den Teig kneten, bis er glatt und dehnbar ist. Salz erst nach dem ersten Vermischen zugeben oder nicht direkt auf die Hefe streuen.
  • Teigruhe: Den Teig abgedeckt gehen lassen, dann in Kugeln teilen. Bei kalter Führung im Kühlschrank die Kugeln vor dem Backen einige Zeit bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen.
  • Formen: Die Teigkugel von der Mitte nach außen mit den Fingern drücken und dehnen. Ein Nudelholz drückt die Luft aus dem Rand.
  • Ofen: Den Ofen auf die höchste Stufe stellen und gut vorheizen. Ein Pizzastein oder Backstahl auf der unteren Schiene speichert Hitze und gibt sie an den Boden ab.
  • Belag: Weniger ist mehr: eine dünne Schicht Tomatensauce, gut abgetropfter Mozzarella und wenige weitere Zutaten. Zu viel Feuchtigkeit macht den Boden weich.
  • Backzeit: Im Haushaltsofen dauert es je nach Hitze meist nur wenige Minuten bis etwa zehn Minuten. Fertig ist die Pizza, wenn der Rand gebräunt ist und der Käse blubbert.
  • Vorsicht: Pizzastein und Backstahl werden extrem heiß. Mit Pizzaschaufel und Ofenhandschuhen arbeiten.