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Fondue und Raclette: Grundlagen

Kurz: Fondue und Raclette sind gesellige Zubereitungsarten, bei denen Speisen direkt am Tisch gegart oder erwärmt werden, meist in geselliger Runde. Beide Methoden stammen ursprünglich aus der Schweiz und sind besonders in der kalten Jahreszeit beliebt.

Genauer: Während beim klassischen Käsefondue Brot in geschmolzenen Käse getaucht wird, schmelzen bei Raclette kleine Käsescheiben unter einem speziellen Grillgerät.

Im Detail

  • Käsefondue: Eine Mischung verschiedener Käsesorten wird mit Weißwein und oft etwas Knoblauch geschmolzen und über einer kleinen Flamme warmgehalten.
  • Fleisch-Fondue (Fondue Chinoise/Bourguignonne): Kleine Fleischstücke werden in heißem Öl oder Brühe direkt am Tisch gegart und mit verschiedenen Saucen serviert.
  • Raclette-Gerät: Kleine Pfännchen mit Käsescheiben werden unter einem elektrischen Heizelement erwärmt, während auf der Oberseite des Geräts gleichzeitig andere Zutaten gegrillt werden können.
  • Typische Beilagen: Pellkartoffeln, Essiggemüse und frisches Brot gehören zu den klassischen Begleitern beider Gerichte.
  • Käseklumpenbildung vermeiden: Beim Käsefondue verhindert ständiges Rühren und die richtige Säurezugabe, dass der Käse klumpt statt gleichmäßig zu schmelzen.
  • Sicherheitsaspekte: Offene Flammen bei Fondue-Rechauds erfordern besondere Vorsicht, besonders in Haushalten mit Kindern oder Haustieren.
  • Soziale Komponente: Beide Zubereitungsarten fördern durch die gemeinsame Zubereitung am Tisch ein geselliges, entschleunigtes Essererlebnis (gewuerze-und-kraeuter-grundlagen, sosse-binden-und-saucen-grundlagen).