Kometen und Asteroiden
Kurz: Kometen und Asteroiden sind Überreste aus der Entstehungszeit des Sonnensystems, unterscheiden sich aber deutlich in Zusammensetzung und Aussehen. Kometen bestehen aus Eis und Staub, Asteroiden meist aus Gestein oder Metall.
Genauer: Nähert sich ein Komet der Sonne, verdampft das Eis und bildet eine leuchtende Koma sowie einen oft sichtbaren Schweif, während Asteroiden dauerhaft feste Körper ohne solche Ausgasung bleiben.
Im Detail
- Herkunft der Kometen: Viele stammen aus dem fernen Kuipergürtel oder der noch weiter entfernten Oortschen Wolke.
- Schweif: Sonnenwind und Strahlungsdruck blasen Staub und Gas vom Kometenkern weg, immer von der Sonne weg gerichtet.
- Asteroidengürtel: Zwischen Mars und Jupiter kreisen Millionen von Asteroiden, Überbleibsel eines nie entstandenen Planeten.
- Erdnahe Objekte: Manche Asteroiden kreuzen die Erdbahn und werden deshalb genau beobachtet (planeten-im-ueberblick).
- Meteoriten: Kleine Bruchstücke von Asteroiden oder Kometen, die die Erdatmosphäre überleben und auf der Oberfläche einschlagen (meteoriten-und-sternschnuppen).
- Berühmte Kometen: Der Halleysche Komet ist von der Erde aus etwa alle 76 Jahre sichtbar.
- Raumsonden: Missionen wie Rosetta oder OSIRIS-REx haben Kometen und Asteroiden direkt untersucht und sogar Proben zur Erde gebracht.