Wie eine Mikrowelle funktioniert
Kurz: Eine Mikrowelle erhitzt Speisen mit elektromagnetischen Wellen von 2,45 GHz, die Wassermoleküle zum Schwingen bringen. Die Reibung der Moleküle erzeugt Wärme.
Genauer: Ein Magnetron erzeugt die Wellen. Sie dringen einige Zentimeter in das Essen ein und erhitzen es von innen heraus, nicht nur von der Oberfläche.
Im Detail
- Drehteller: Er gleicht Stellen mit stärkerem und schwächerem Feld aus, damit das Essen gleichmäßig warm wird.
- Metall: Nicht verwenden, außer geeignete Hilfen. Spitze Metallteile erzeugen Funken. Der Garraum ist ein Faradayscher Käfig, der die Wellen einschließt.
- Geeignetes Geschirr: Glas, Keramik und mikrowellengeeigneter Kunststoff. Kein Geschirr mit Goldrand.
- Kochen mit Wasser: Trockene Speisen erhitzen sich schlecht. Flüssigkeiten können überhitzen und plötzlich aufkochen (Siedeverzug).
- Sicherheit: Die Tür hat Dichtung und Schalter. Intakte Geräte geben keine gefährliche Strahlung ab (induktionsherd-funktionsweise).