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Tinnitus: Ursachen und Umgang

Kurz: Tinnitus ist das Wahrnehmen von Geräuschen wie Pfeifen, Rauschen oder Klingeln, ohne dass eine äußere Schallquelle vorhanden ist. Er ist ein Symptom, keine eigenständige Krankheit, und kann vorübergehend oder chronisch auftreten.

Genauer: Häufigste Auslöser sind Lärmbelastung, Stress und altersbedingter Hörverlust.

Hinweis: Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

Im Detail

  • Akuter Tinnitus: Tritt oft nach lauten Konzerten oder plötzlichem Stress auf und verschwindet meist innerhalb von Tagen bis Wochen wieder.
  • Chronischer Tinnitus: Besteht länger als drei Monate und kann die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen, besonders bei begleitender Schlaflosigkeit.
  • Häufige Ursachen: Lärmschäden, Mittelohrentzündungen, Stress, Bluthochdruck und bestimmte Medikamente können Tinnitus auslösen oder verstärken.
  • Hörsturz als Warnsignal: Ein plötzlich auftretender Tinnitus zusammen mit Hörverlust sollte innerhalb von 24 bis 48 Stunden ärztlich abgeklärt werden.
  • Umgang im Alltag: Entspannungstechniken, ausreichend Schlaf und das Vermeiden von Stille (z. B. durch leise Hintergrundgeräusche) können die Wahrnehmung mildern.
  • Tinnitus-Retraining: Eine Therapieform, bei der das Gehirn lernt, das Geräusch zunehmend auszublenden, ähnlich wie Hintergrundgeräusche im Alltag.
  • Vorbeugung: Gehörschutz bei Lärm, Pausen von Kopfhörern und Stressmanagement senken das Risiko, neuen oder verstärkten Tinnitus zu entwickeln (gehoerschutz-und-lautstaerke, stress-abbauen-und-entspannen).