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Nasenbluten: Ursachen und Erste Hilfe

Kurz: Nasenbluten ist meist harmlos und entsteht häufig durch trockene Schleimhäute, kleine Verletzungen oder starkes Schnäuzen. Die richtige Erste-Hilfe-Maßnahme unterscheidet sich deutlich von weit verbreiteten, aber falschen Vorstellungen.

Genauer: Die vorderen Nasenscheidewandgefäße sind besonders dünn und verletzungsanfällig, was die meisten Fälle von Nasenbluten erklärt.

Hinweis: Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

Im Detail

  • Kopf nach vorne beugen: Entgegen weit verbreiteter Annahme sollte der Kopf nach vorne und nicht in den Nacken geneigt werden, um ein Verschlucken von Blut zu vermeiden.
  • Nasenflügel zusammendrücken: Ein fester, etwa zehnminütiger Druck auf die weichen Nasenflügel unterhalb des Nasenbeins stoppt die Blutung meist effektiv.
  • Kühlung: Ein kalter Waschlappen oder ein Kühlpack im Nacken kann die Blutgefäße zusätzlich verengen und die Blutung verkürzen.
  • Trockene Luft vermeiden: Besonders im Winter bei trockener Heizungsluft hilft ein Luftbefeuchter, die Nasenschleimhaut feucht und widerstandsfähig zu halten.
  • Nasensalbe: Eine feuchtigkeitsspendende Nasensalbe kann vorbeugend die Schleimhaut pflegen und erneutes Nasenbluten reduzieren.
  • Häufiges Nasenbluten: Wiederkehrendes, starkes oder schwer stillbares Nasenbluten sollte ärztlich abgeklärt werden, da auch Bluthochdruck oder Gerinnungsstörungen eine Rolle spielen können.
  • Nach der Blutung: Nach dem Stoppen der Blutung sollte für einige Stunden auf starkes Schnäuzen und Bücken verzichtet werden, um ein erneutes Aufreißen zu vermeiden (erste-hilfe-grundlagen, blutdruck-grundlagen).