Migräne: Ursachen und Trigger
Kurz: Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit meist einseitigen, pulsierenden Kopfschmerzen, oft begleitet von Übelkeit und Licht- oder Geräuschempfindlichkeit. Anders als gewöhnliche Kopfschmerzen beeinträchtigt sie Betroffene häufig für Stunden bis Tage erheblich.
Genauer: Die genauen Mechanismen sind noch nicht vollständig verstanden, vermutet werden Veränderungen der Gehirndurchblutung und Entzündungsprozesse im Nervensystem.
Hinweis: Kein Ersatz für ärztliche Beratung.
Im Detail
- Phasen einer Migräneattacke: Viele Betroffene erleben eine Vorbotenphase, manchmal eine Aura mit Sehstörungen, die eigentliche Kopfschmerzphase und eine Erschöpfungsphase danach.
- Hormonelle Trigger: Schwankende Östrogenspiegel erklären, warum Migräne bei Frauen häufig mit dem Menstruationszyklus zusammenhängt.
- Schlafmangel und Schlafüberschuss: Sowohl zu wenig als auch ungewöhnlich viel Schlaf können bei empfindlichen Personen Attacken auslösen.
- Nahrungsmittel als Auslöser: Bestimmte Lebensmittel wie reifer Käse, Rotwein oder Lebensmittelzusatzstoffe werden von manchen Betroffenen als Trigger identifiziert, wirken aber nicht bei allen gleich.
- Stress und Entspannung: Paradoxerweise kann sowohl akuter Stress als auch die darauffolgende Entspannungsphase, etwa am Wochenende, eine Attacke auslösen.
- Witterungseinflüsse: Manche Betroffene berichten von Zusammenhängen zwischen Luftdruckveränderungen und dem Auftreten von Attacken.
- Trigger-Tagebuch: Das systematische Dokumentieren von Auslösern über mehrere Wochen hilft, individuelle Muster zu erkennen und gezielt vorzubeugen (kopfschmerzen-arten-und-ursachen, stress-abbauen-und-entspannen).