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Kreislaufkollaps und Ohnmacht: Erste Hilfe

Kurz: Ein Kreislaufkollaps entsteht meist durch einen kurzzeitigen Blutdruckabfall, der zu Schwindel oder kurzer Bewusstlosigkeit führt. In den meisten Fällen ist er harmlos und die Betroffenen erholen sich innerhalb von Sekunden bis Minuten.

Genauer: Häufige Auslöser sind langes Stehen, Hitze, Flüssigkeitsmangel, Schreck oder schnelles Aufstehen aus dem Liegen.

Hinweis: Kein Ersatz für ärztliche Beratung.

Im Detail

  • Warnzeichen erkennen: Schwindel, Blässe, kalter Schweiß und Schwarzwerden vor den Augen gehen einer Ohnmacht meist voraus.
  • Sofortmaßnahmen: Die betroffene Person sollte sich hinlegen und die Beine hochlegen, um den Blutrückfluss zum Herzen zu fördern.
  • Beengende Kleidung lockern: Kragen, Gürtel oder enge Kleidungsstücke sollten gelockert werden, um die Durchblutung nicht zusätzlich einzuschränken.
  • Für frische Luft sorgen: Ein offenes Fenster oder der Gang ins Freie kann helfen, insbesondere bei stickigen, überfüllten Räumen.
  • Nach dem Aufwachen: Die Person sollte langsam wieder aufstehen und nicht sofort in stehender Position verweilen, um erneute Ohnmacht zu vermeiden.
  • Arztbesuch bei Wiederholung: Wiederholte Ohnmachtsanfälle, Verletzungen beim Sturz oder begleitende Symptome wie Brustschmerzen erfordern eine ärztliche Abklärung.
  • Notruf bei längerer Bewusstlosigkeit: Dauert die Bewusstlosigkeit länger als etwa eine Minute oder zeigt die Person keine normale Atmung, sollte sofort der Rettungsdienst gerufen werden (blutdruck-grundlagen, hitzschlag-und-sonnenstich-erste-hilfe).