Batteriespeicher für zuhause
Kurz: Heimspeicher speichern selbst erzeugten Solarstrom für die Nutzung, wenn die Sonne nicht scheint. Sie erhöhen den Eigenverbrauchsanteil einer Photovoltaikanlage deutlich.
Genauer: Ohne Speicher wird überschüssiger Solarstrom meist ins Netz eingespeist, oft zu niedrigeren Preisen als der Strom, der zugekauft werden muss.
Im Detail
- Funktionsweise: Überschüssiger Solarstrom lädt die Batterie, abends oder nachts wird gespeicherte Energie wieder abgerufen.
- Speichertypen: Lithium-Ionen-Akkus sind heute Standard, Alternativen wie Salzwasserbatterien gewinnen langsam an Bedeutung.
- Größenwahl: Die Speicherkapazität sollte zum Stromverbrauch und zur Größe der Photovoltaikanlage passen, Überdimensionierung lohnt sich selten.
- Wirtschaftlichkeit: Hohe Anschaffungskosten amortisieren sich oft erst nach mehreren Jahren, abhängig von Strompreisen und Förderungen.
- Lebensdauer: Moderne Speicher halten je nach Nutzung und Pflege oft zehn bis fünfzehn Jahre oder länger.
- Notstromfunktion: Manche Systeme bieten eine Notstromfunktion, die bei Netzausfall zumindest wichtige Geräte weiter versorgt.
- Förderungen: Je nach Land und Region gibt es Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für Heimspeicher (photovoltaik-grundlagen, balkonkraftwerk).