k-Nearest-Neighbors, k-Means und Clustering
Kurz: k-NN klassifiziert einen Punkt nach seinen k nächsten Nachbarn. k-Means teilt Daten ohne Labels in k Gruppen (Cluster), indem es Mittelpunkte sucht.
Genauer: Beide arbeiten mit Abständen im Merkmalsraum. Deshalb müssen Merkmale vorher auf ähnliche Größenordnung skaliert werden.
Im Detail
- k-NN: Kein Training, nur Speichern. Für einen neuen Punkt die k nächsten bekannten Punkte suchen und die häufigste Klasse nehmen. Einfach, bei vielen Daten langsam.
- k-Means: Zufällige Mittelpunkte wählen → jeden Punkt dem nächsten Mittelpunkt zuordnen → Mittelpunkte neu berechnen → wiederholen, bis stabil. Man muss k vorgeben.
- DBSCAN: Findet dichte Bereiche, erkennt Ausreißer, Anzahl muss nicht vorgegeben werden.
- Hierarchisches Clustering: Baut einen Verschmelzungsbaum (Dendrogramm).
- Einsatz: Kundensegmente, Bildkomprimierung (Farbpalette), Dokumentgruppen, Empfehlungen.
- Abstandsmaße: Euklidisch, Manhattan, Kosinus (bei Text-Embeddings, siehe embedding-(vektordarstellung)).
- Fluch der Dimensionen: In sehr vielen Dimensionen werden alle Abstände ähnlich.
Siehe auch: Hauptkomponentenanalyse (PCA), Lernarten: überwacht, unüberwacht, verstärkend