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Edge-KI: Modelle auf Handy und Raspberry Pi

Kurz: Edge-KI heißt, dass ein Modell direkt auf dem Gerät läuft (Handy, Laptop, Raspberry Pi) statt in der Cloud. Das spart Wartezeit und schützt Daten, verlangt aber kleine, geschickt verkleinerte Modelle.

Warum lokal?

  • Datenschutz: Eingaben verlassen das Gerät nicht.
  • Offline nutzbar und ohne Wartezeit durch das Netz.
  • Keine laufenden Kosten pro Anfrage.

Wie große Modelle klein werden

  1. Kleinere Modelle von vornherein (1 bis 8 Milliarden Parameter).
  2. Quantisierung: Gewichte statt mit 16 Bit nur mit 4 oder 8 Bit speichern. Ein 7-Milliarden-Modell braucht dann etwa 4 GB statt 14 GB. Siehe Quantisierung.
  3. Destillation und Pruning: Modell-Verkleinerung: Destillation und Pruning.
  4. Effiziente Programme: Laufzeiten wie llama.cpp oder Ollama nutzen die CPU und GPU des Geräts gut.

Realistische Erwartungen

  • Auf einem Raspberry Pi laufen kleine Modelle langsam (wenige Wörter pro Sekunde).
  • Moderne Handys haben eine NPU (KI-Chips im Vergleich: GPU, TPU, NPU und Co.) für Foto- und Sprachaufgaben.
  • Der wichtigste Engpass ist der Arbeitsspeicher: Das ganze Modell muss hineinpassen.
  • Kleine Modelle machen mehr Fehler als große und sind bei langen Kontexten schwächer.

Siehe auch: Lange Kontexte: Techniken und Grenzen