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Preise kalkulieren: Stundensatz und Marge

Kurz: Ein guter Preis deckt Material, Gebühren, Zeit, Steuern und einen Puffer ab. Man rechnet vom Wunsch-Stundenlohn und den Kosten pro Stück zum Verkaufspreis.

Genauer: Typischer Fehler: nur Materialkosten rechnen und die eigene Arbeitszeit vergessen. Die Formel: Verkaufspreis = Materialkosten + Nebenkosten + (Zeit × Stundensatz) + Gewinnaufschlag. Plattformgebühren und Versand gehören mit hinein.

Im Detail

  • Stundensatz: Wunschlohn plus Anteil an Fixkosten, geteilt durch realistische bezahlbare Stunden.
  • Marge: (Preis − Einkaufskosten) ÷ Preis. Wer 40 % Marge will, rechnet Einkauf ÷ 0,6.
  • Fixkosten: Software, Domain, Versicherung, Kontoführung, auf die erwartete Stückzahl verteilt.
  • Marktpreis prüfen: Was zahlen Kunden, was verlangen Mitbewerber?
  • Preis testen: Lieber klein anfangen und nachjustieren.
  • Mindestpreis: Alles unter den Selbstkosten ist Verlust, auch wenn der Umsatz steigt.

Siehe auch: Umsatz und Gewinn: der Unterschied, Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben