Zero-Knowledge-Beweise
Kurz: Ein Zero-Knowledge-Beweis überzeugt jemanden, dass eine Aussage stimmt, ohne mehr zu verraten als genau das. Man beweist etwa, ein Passwort oder ein Alter über 18 zu kennen, ohne es offenzulegen.
Genauer: Der Beweisende (Prover) und der Prüfende (Verifier) tauschen Nachrichten aus. Am Ende ist der Prüfer überzeugt, lernt aber nichts über das Geheimnis. Klassisches Bild: Die Höhle mit zwei Eingängen und einer geheimen Tür.
Im Detail
- Eigenschaften: Vollständigkeit (Wahres wird akzeptiert), Korrektheit (Falsches wird mit hoher Wahrscheinlichkeit abgelehnt), Zero-Knowledge.
- Nicht-interaktiv: Mit der Fiat-Shamir-Technik genügt eine einzige Nachricht (SNARKs, STARKs).
- Anwendung: Privatsphäre bei Kryptowährungen, Alters- oder Identitätsnachweise, Authentisierung ohne Passwortübertragung, Skalierung von Blockchains (Rollups).
- zk-SNARK: Kurze Beweise, oft vertrauenswürdiges Setup. zk-STARK: transparent, größere Beweise.
- Grenzen: Rechenaufwand beim Beweisen, komplexe Implementierung.
Siehe auch: Elliptische Kurven und digitale Signaturen, Post-Quanten-Kryptografie